Themen

Kinder- und Jugendarbeitsrelevante Themen sind vielfältig. Dies zeigt sich in dieser Auswahl, die sich bei den wichtigen Trägern der Kinder- und Jugendarbeit, Landesjugendring (LJR BW), der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten (AGJF) und der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung (Lago) in Baden-Württemberg spiegelt.

Krieg in der Ukraine

Aktuell beschäftigt auch die Kinder- und Jugendarbeit der Krieg in der Ukraine. Hier eine erste Sammlung zum Thema

Zur Arbeit mit Kinder und Jugendlichen:

  1. Der Know-how-Verlag bietet fast kostenlos (0,01 EUR) zeitlich begrenzt sein Kauderwelsch-Wörterbuch Ukraine zum Download an: Übersichten mit Ausspracheregeln und wichtigen Redewendungen, Wörterlisten Ukrainisch-Deutsch und Deutsch-Ukrainisch.
  2. Zur Medienarbeit: Krieg in der Ukraine hat Klicksafe eine Handreichung für Eltern gemacht, diese kann sicher adaptiert werden.
  3. Für Gruppenstunden mit geflüchteten Kindern gibt es beim LJR Berlin die Broschüre "Spiele (fast) ohne Worte" als Download
  4. Die NAJU hat eine Broschüre über die Arbeit mit jungen Geflüchteten "Zusammen wachsen Aktiv mit jungen Geflüchteten – Hintergrundinfos und Praxistipps" als Download. Diese gibt es auch in Arabisch, Französisch, Russisch und Türkisch
  5. Methoden zum Thema Flucht und deren Darstellung in Medien für 12-16 Jährige finden sich hier.
  6. Der KVJS hat ein Padlet mit Hinweisen, Tipps und Informationen für Fachkräfte/für die Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit zusammengestellt.
  7. Der Landesjugendring BW hat eine hilfreiche Linkliste erstellt.

Weitere Hilfeseiten:

  1. Das Land Baden-Württemberg unterstützt auch. Hier finden sich weitere Informationen.
  2. Eine Übersicht für die Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine gibt es bei der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engement.
  3. Etwas spezifischer ist das Padlet. Es handelt sich eine Sammlung von GFPS, ein studentischer Verein, der verschiedene Seiten gesammelt hat. Vielleicht ist das was hilfreiches dabei, teilweise ist es auch in polnisch.

Statements zum Thema:

  1. Der Deutsche Bundesjugendring hat ein Statement verfasst, das sich hier findet.
  2. Die AGJ hat ebenfalls ein Statement rausgegeben.
  3. Auch vom IJAB kommt ein Statement zum Thema international Jugendarbeit.

Informationen zum Thema Impfungen bei Kindern und Jugendlichen

Die Corona-Pandemie fordert die Kinder- und Jugendarbeit stark heraus. Hier finden sich die neuesten Verordnungen des Landes Baden-Württemberg zu Corona. Weitere Hilfestellungen und Ideen sind in der Linkliste aufgeführt und Ideen zur digitalen Arbeit finden sich bei Medienarbeit + Digitalisierung.

  1. Ausführliche Informationen finden sich auf dem Jugendhilfeportal
  2. Hygienekonzepte für Angebote der OKJA in Corona-Zeiten
  3. Studie: Jugendliche reklamieren mehr Beachtung und Beteiligung auch in der Corona-Krise
  4. Appell an die politisch Verantwortlichen zwecks Corona: "Unterstützung der Jugendarbeit in der Coronakrise"
  5. FAQ-Seite des Landesjugenringes BW.
  6. Empfehlung zum Masketragen in der Kinder- und Jugendarbeit

Der digitale Wandel beeinflusst das gesamte Leben von Kindern und Jugendlichen. Um den Auftrag Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung zu unterstützen, braucht es einen pädagogisch sinnvollen Umgang mit diesem Wandel.

Darauf zielen die europäischen Leitlinien für digitale Jugendarbeit ab.

Auf der folgende Seite geht es um:

  • Was ist digitale Jugendarbeit?
  • Was sind die Resultate von digitaler Jugendarbeit?
  • Was bedeutet digitale Jugendarbeit in der Praxis?

Online Jugendarbeit = Digitale Jugendarbeit? NEIN!

Digitale Jugendarbeit kann auch analog stattfinden. Online Jugendarbeit ist nur ein Teilbereich der Digitalen Jugendarbeit.

 

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit unterstützt die Entwicklung von demokratischen Haltungen indem sie Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bietet Erfahrungen von Mitbestimmung, Selbstwirksamkeit und Verantwortung zu machen. Offene Kinder- und Jugendarbeit ist durch ihre Prinzipien, Settings, Methoden und durch ihre spezifischen Zugänge zur Zielgruppe Kinder und Jugendliche ein wichtiger und unverzichtbarer Lernort für Demokratie.

Partizipation als eine Möglichkeit der aktiven und verantwortlichen Mitgestaltung der Gesellschaft, soll für Kinder und Jugendliche erlebbar sein. Wichtig ist dabei eine durchgängige Beteiligungskultur, die das Lebensalter der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie die unterschiedlichen sozialen Milieus berücksichtigt. So können junge Menschen frühzeitig an ein ausgeprägtes Engagement-Verständnis heran geführt und zur Verantwortungsübernahme motiviert und qualifiziert werden.

Desweiteren setzt sich die Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ein. Damit dies gelingen kann informieren, beraten und qualifizieren wir Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit von freien und öffentlichen Trägern. Ebenso machen wir junges Engagement sichtbar und möchten durch Good Practice Beispiele aus ganz Baden-Württemberg zum Nachahmen anregen.

  1. Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung
  2. Weitere Informationen bei der AGJF
  3. Weitere Informationen beim LJR BW
  4. Demokratiebildungsangebote in Stuttgart
  5. Demokratielernspiel Quararo (ab 10 Jahren)

Die Auswahl von Tools für ePartiziaptive Veranstaltungen ist nicht einfach, da es eine unübersichtliche Anzahl an Tools im Netz zu finden ist. Hier sind ein paar Tipps für die Wahl von Tools und weiter unten der Link zu unserer Toolliste mit Auswahlmöglichkeiten je nach Einsatz.

Die Toolauswahl sollte unter folgenden Gesichtspunkten erfolgen:
    •    Was passt zu meinem Projekt? Was passt zu mir und meiner Zielgruppe? Was habe ich vor? Welche Funktionen sollen die Tools abdecken? Wie verknüpfe ich die Tools untereinander sowie mit meinen sonstigen Aktivitäten/ Gremien/ Kommunikationsstrukturen?
    •    Tools ohne Anmeldung sind für Jugendliche einfacher, da niedrigschwelliger
    •    Hürden für Jugendliche: Downloads, bezahlter Inhalt, Logins, unnützer Traffic, nicht-mobiloptimierte Seiten/Tools
    •    Meist ist eine Moderation nötig: vorher entsprechend Möglichkeiten der Tools prüfen und Arbeitszeit einplanen! Ev. Moderation an Jugendliche vergeben
    •    DSGVO-Konformität, wenn dies ersichtlich ist, falls es hier noch Unsicherheiten gibt sollte ein Datenschutzbeauftragter hinzugezogen werden
    •    Barrierefreiheit, wichtig wäre vorallem sprachlich auf Verständlichkeit für eine große Zielgruppe zu achten. Manche Tools lesen die Texte vor. Bei Farbenverwendung sollte z.B. auf rot-grün geachtet werden und auch auf Lesbarkeit der Schrift. Weitere Tipps finden sich auf www.inklusive-medienarbeit.de

Zu unserer kommentierten Toolsauswahl

Die vielfältigen Formen und Aktivitäten in der Kinder- und Jugendarbeit sind ohne ehrenamtliches Engagement undenkbar. Diese reichen von Leitung von Kinder- und Jugendgruppen über die Organisation und Leitung von Fahrten, Freizeiten, internationalen Begegnungen bis hin zur Wahrnehmung jugendpolitischer Interessen in Gremien und Leitungsteams. Rund die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg sind ehrenamtlich und sozial engagiert

  1. Weitere Informationen beim LJR BW

Migration, Mädchenarbeit, sexuelle Orientierung oder Menschen mit körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung sind nur einige der Punkte, die in der Kinder- und Jugendarbeit ihren Platz haben.

Jeder Mensch ist anders, entwickelt einen individuellen Charakter und einen eigenen Lebensstil. Aufgabe der Kinder- und Jugendarbeit ist es allen jungen Menschen Angebote zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu bieten und Eigenverantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern. Neben konkretem Wissen werden hier soziale, kulturelle, personale, politische, interkulturelle und Gender-Kompetenzen vermittelt

  1. Weitere Informationen finden sich bei der AGJF
  2. Oder beim LJR BW
  1. Handbuch für diversitätssensibles Arbeiten in Jugendverbänden des hessischen Jugendrings

Inklusion ist ein sehr häufig verwendeter Begriff in der Kinder- und Jugendarbeit. Doch oft fehlt das Hintergrundwissen was sich genau hinter diesem Begriff verbirgt.

Der Gedanke der Inklusion ist deutlich weiter gefasst als der Begriff der „Integration“, weil er explizit auch eine Veränderung bzw. Weiterentwicklung der gesellschaftlichen Strukturen fordert. In diesem Verständnis kann das Inklusionskonzept als eine „Optimierung“ oder eine Art „Weiterentwicklung“ von Integration verstanden werden. In der Folge richten sich dann die Argumente gegen eine gesellschaftlich erzeugte Aussonderung oder Selektion. Inklusion stellt daher ein Gegenmodell zum selektierenden Charakter der bisherigen Praxis dar. Diese ist stark von Sonderinstitutionen geprägt. Es wird also nicht versucht, Kinder und Jugendliche mit Behinderungen „fit“ für ein Leben in der Gemeinschaft zu machen, indem sie im Rahmen von Sonderinstitutionen entsprechend betreut und unterstützt werden. Im Grunde wird die Perspektive umgedreht: Am Anfang steht immer die Notwendigkeit einer Einbeziehung, dies wird als Chance erkannt, mit Vielfalt umzugehen. Diese Einbeziehung macht dann einen Perspektivenwechsel notwendig, indem gefordert wird, dass sich gesellschaftliche Strukturen den speziellen Erfordernissen von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen anpassen müssen (und nicht umgekehrt). 

 

Weitergehende Informationen finden sich bei der Projektfachstelle der LAGO

Die Frage der Kooperation mit Schulen und insbesondere mit Ganztagsschulen erfolgt mit der Aufforderung: das eine tun – Kooperieren! – und das andere nicht lassen – eigenständige Angebote der Kinder- und Jugendarbeit! Denn die Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit bieten einen wichtigen Ausgleich zur formalen Bildung an der Schule und ergänzen den Lernort Ganztagesschule.

  1. Weitere Informationen finden sich bei der AGJF
  2. Und auch beim LJR BW

Mit vielen Themen und Herausforderungen steht die Jugendverbands­arbeit in Baden-Württemberg nicht alleine da. Internationaler Austausch hilft Entwicklungen der europäischen und außereuropäischen Jugendarbeit kennenzulernen und fruchtbar zu machen.

Die Arbeit mit jungen Geflüchteten soll dazu beitragen, dass ein konstruktiver gesellschaftlicher Diskurs über Migration und Flucht geführt wird und sich Unsicherheiten in der Bevölkerung nicht in rechtspopulistische Polemik kanalisieren. Zudem haben alle jungen Menschen Anspruch auf eine erfüllte Zukunft.

  1. Weitere Informationen beim LJR BW
  2. Fortbildungskalender des Landesnetzwerk Internationale Jugendarbeit in Baden-Württemberg

Kinder- und Jugendarbeit orientiert sich an deren Interessen und Bedürfnissen.  Diese haben angesichts der aktuellen globalen ökologischen und sozialen Herausforderungen berechtigte Sorge um ihre Zukunft. Vielen Kindern und Jugendlichen ist der sinnvolle Umgang mit Natur und Umwelt sowie ein gerechtes Miteinander aller Menschen auf dieser Welt sehr wichtig. Ohne entsprechende Veränderungen in Politik und Wirtschaft ist dieses Ziel nicht zu erreichen. Auch die Kinder- und Jugendarbeit ist hier herausgefordert, politisch, als Träger der außerschulischen Jugendbildung, aber auch bis hinein in die kleinen Dinge des Alltags.

  1. Weitere Informationen beim LJR BW

Öffentlichkeitsarbeit: geliebt und gebraucht, aber auch herausfordernd

Ein paar hilfreiche Tipps finden sich hier

Datenbank „Alles Wissen der Offenen Jugendarbeit“

Das gesammelte Wissen der OKJA aus dem deutschsprachigen Raum an einem Ort - dies ist das Ziel der Wissensplattform „Alles Wissen in der Offenen Jugendarbeit“. Die Website ist eine umfassende Sammlung von Fachartikeln, Videos, Praxiswissen und vielem mehr

Darüber hinaus ist die Wissensplattform im Rahmen des Projekts Diskurs² die mediale Grundlage. Das Projekt Diskurs² möchte das Praxiswissen aufwerten und mit dem Theoriewissen verknüpfen.

  1. Alles Wissen in der Offenen Jugendarbeit – für Theorie und Praxis an einem Ort
  2. Weitere Infos zum Projekt unter https://www.agjf.de/index.php/projekt-diskurs.html